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OUTFIT-POST: DIE HOCHZEIT MEINES BRUDERS

Die Hochzeit meines Bruders

Am Samstag war endlich der große Tag von meinem Bruder und meiner Schwägerin. Die große Hochzeit. Wie es immer bei uns ist, fing es natürlich wieder chaotisch an und endete in einem wunderschönen Fest. Gleich morgens guckten wir, wie lange wir zum Gut Schönau nach Reinbek brauchen würden. 30 Minuten spuckte der PC aus. Also sind wir gut eine dreiviertelstunde vor Beginn der Trauung losgefahren. Als wir dann noch einen kurzen Tankstopp in Wandsbek einlegten, zeigte das Navi aber immer noch eine halbe Stunde an. Mit enormen Zeitdruck und einer Menge Flucherei hinterm Lenkrad düsten wir nach Reinbek. Meine Mutter rief schon auf dem Handy an, wo wir denn bleiben würden, als wir dann auch endlich am Parkplatz ankamen. Vollkommen in Panik, liefen wir erst in die falsche Richtung und prompt ging auch der Platzregen los. In letzter Minute huschten wir dann noch rein und gingen in die obere Etage des Guts. Dort erwartete uns ein riesiger Boden, mit schönen Holzbalken, ein geschmückter Altar und wir schritten auf einem roten Teppich, der an den Seiten mit Kerzen ausgeleuchtet wurde, entlang. Dieser Moment war wirklich andächtig. In der ersten Reihe warteten wir nun ungeduldig auf die Braut. Meinem Bruder konnte man endlich mal ein wenig Aufregung anmerken – sonst war er wirklich die Ruhe selbst.

Dann fing eine Solistin mit wunderschönem Gesang an und die Braut betrat den Raum. Es war ein so wunderschönes Bild und es gab wohl kaum jemanden, der nicht vor Rührung ein paar Tränen vergoß. Ich jedenfalls vergoß genug für die Tapferen mit. Die Zeremonie war andächtig und schön und hatte genau die richtige Länge. Nach der spektakulären Trauung ging das volle Hochzeitsprogramm los: Sektempfang, Fotos, die ersten Reden, das Festessen, ein paar Überraschungen und viel, viel Getanze und Feierei. Das alles fand in einem wunderschön gestalteten Saal statt, in dem große silberne Kerzenständer leuchteten und Hortensien ihren Duft verbreiteten. Alle waren gut aufgelegt und es wurde bis morgens gefeiert. Vielleicht bin ich voreingenommen, weil mein Bruder der Bräutigam war, aber ich habe selten so eine schöne Hochzeit und harmonische Feier erlebt. Selbst das Brautpaar wirkte dermaßen tiefenentspannt.

Natürlich ist man jetzt körperlich ein wenig am Ende, weil man so viel gefeiert hat in der letzten Zeit und mein Körper schreit nach ein wenig Detox. Aber irgendwie ist es auch total schade, dass alles wieder vorbei ist. Deswegen freue mich richtig, mit euch heute noch ein paar Fotos zu teilen.

Ich bin einfach nicht so der Typ für klassisch, festliche Bekleidung und so entschied ich mich schon vor über einem halben Jahr, dass ich eine Art Hippie-Kleid tragen würde. Dieses ist von asos und musste noch um einige Zentimeter auf die richtige Länge gekürzt werden. Dann saß es aber wie angegossen und ich hatte in dem Kleid sogar viel Platz für die Hochzeitstorte und das leckere Essen. Die Ärmel gehen direkt in das Kleid über und sind verlängert bis zum Saum. So fühlte ich mich wie ein kleiner Schmetterling, wenn ich die Arme ausgebreitet habe. Dazu trug ich Schuhe von asos White, die auch bis zum späten Abend noch bequem waren – dann tausche ich sie gegen meine Birkenstocks ein. Die Clutch habt ihr bereits gesehen, als ich sie zur standesamtlichen Trauung trug. Der Schmuck ist von & Other Stories und die schwarze Jacke von H&M.

So ihr Lieben, ich werde mich jetzt noch ein wenig ausruhen und dann geht es wieder mit Vollgas in die nächste Woche. Wünsche euch einen guten Start!

  • Kleid von asos >> ähnliches hier
  • Schuhe von asos White >> hier
  • Clutch von Oasis >> ähnliche hier
  • Jacke von H&M >> ähnliche hier

xxbina

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